SommernachtsTräume - Klassik meets Film am Samstag, 30. Juli 2022

Ein Sommerkonzert mit Beethoven und Filmmusik in der FILharmonie, sicherlich ein Wagnis – aber es scheint genau den Geschmack des Publikums getroffen zu haben. Schon mehrere Tage vor der Aufführung war das Konzert ausverkauft.
Im Mittelpunkt des ersten Teils stand Beethovens 8. Sinfonie, in den ersten beiden Sätzen ein Lachen auf den Lippen und den Schalk im Nacken hat. Im zweiten Satz meint man, förmlich das Ticken eines Metronoms zu hören, das allerdings erst 1815 - also ein Jahr nach der Uraufführung dieser Sinfonie - durch  Mälzel erfunden wurde.
Eine ausführliche Pause mit Fingerfood und Getränken konnten die Gäste den Som
merabend mit Lounge-Piano-Musik von Klaus Fitzel genießen. 
Im zweiten Teil stand hingegen Filmmusik im Mittelpunkt. Mit einem Augenzwinkern begann jedoch das Programm - anders als im Programm enthalten - mit der Einleitungsmusik der ewigen Western-Serie "Bonanza". Es folgte programmgemäß der Raiders March von John Williams aus "Indiana Jones". Sodann begeisterte die brasilianische Sopranistin Beatriz Simõez das Publikum mit einer Arie aus Alfredo Catalanis Oper La Wally. 
Weitere Höhepunkte waren die Filmmusiken von Pirates of the Caribbean bis Forrest Gump. Mit einem schwungvollen Stück aus dem Toni-Sailer-Film „Ein Stück vom Himmel“, komponiert von Franz Grothe verabschiedete sich das Orchester
Also das Sommerkonzert - auf Anhieb ein Erfolg.



Neujahrskonzert am Samstag, 15. Januar 2022

Nachdem 2021 wegen der Pandemie kein Neujahrskonzert stattfinden konnte, fand das diesjährige Konzert umso größeren Zuspruch. 

Zahlreiche Kompositionen aus der walzerseligen Donaumetropole standen auf dem Programm. Zum Auftakt des Abends erklang die Ouvertüre aus Emil Nikolaus von Rezniceks komischer Oper "Donna Diana". Weitere Stücke waren der "Danse diabolique " von Joseph Hellmesberger  oder die "Furiosa-Polka" von Johann Strauß (Sohn), aber auch der Walzer "Estudiantina" des Pariser Walterzkönig Charles Émile Lévy, der sich selbst Emil Waldteufel nannte.


18. Oktober 2020: 

Fulminantes Beethovenkonzert – trotz Corona

Mit Beethovens 5. Klavierkonzert und seiner 7. Sinfonie wurde in der Filharmonie der 250. Geburtstag des Meisters unter der Leitung von Musikdirektor Robert Wieland gebührend begangen. 

Die russische Pianistin Julia Goldstein, die auch einen Lehrauftrag am FILUM hat, riss die Zuhörer*innen förmlich mit und machte Beethovens Bezeichnung „Emperor“ für dieses Stück alle Ehre, wenngleich – wie Robert Wieland in seiner Moderation erläuterte – der Name eher mit der „Kaiserlichen Hoheit“, Erzherzog Rudolf, dem das Konzert gewidmet war, zusammenhing.

Im zweiten Teil des Konzerts begeisterten die Musiker das Publikum mit Beethovens großer 7. Sinfonie, uraufgeführt 1813 unmittelbar nach der Völkerschlacht bei Leipzig gegen Napoleon. Bekannt ist vor allem der zweite, langsame Satz, der schon häufig auch als Filmmusik verwendet wurde.

All dies schien indessen kurz vor dem Konzert in Frage gestellt, als im Landkreis Esslingen wegen Corona die maximale Zuschauerzahl auf 100 Personen herabgesetzt wurde. Aber dank der Flexibilität des Filharmonie-Teams und der Orchestermitglieder wurde das Konzert an jenem Sonntag zwei Mal hintereinander gespielt, so dass sämtliche Abstände und Obergrenzen korrekt eingehalten werden konnten. 

 


Neujahrskonzert 2020       

Vor einem völlig ausverkauften Saal gab das FILUM-Sinfonieorchester unter der Leitung von Robert Wieland in der FILharmonie sein diesjähriges Neujahrskonzert am 11. Januar.

Auf dem Programm standen die Ouvertüre zur Operette "Die Fledermaus" und  "Wiener Blut" von Johann Strauß, Georges Bizets Prélude zur Oper "Carmen", Edward Elgars "Salut d'amour" sowie schwungvolle Polkas und Strauss-Walzer 

Der Tenor Reto R. Rosin und der Bariton Friedrich Mack begeisterten mit Opern-Arien von Verdi, Lehar und Tosti das Publikum.

Eine Besonderheit des diesjährigen Konzerts war, dass die Zuhörer des letzten Neujahrskonzerts 2019 aufgefordert wurden, Stücke vorzuschlagen. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen: Insgesamt gingen 162 Vorschläge ein. Robert Wieland wählte aus diesen zahlreichen Musikstücken insgesamt sechs Stücke für das                                                                                          Programm aus.

Da einige Stücke mehrfach gewünscht wurden, hat das Los entschieden, wurde per Los entschieden, wer Freikarten für ein Konzert in der FILharmonie gewonnen hat.

MD Robert Wieland (links) und Veranstaltungsleiter Alexander Frey ( 2.von rechts) mit Konzertbesuchern des Neujahrskonzerts 2020, die 2019 Musikwünsche eingereicht hatten und für jeweils  2 Freikarten für das Konzert im Beethoven-Zyklus am 18.10. ausgelost wurden.